Zum 150. Geburtstag Vincent van Goghs (1853 bis 1890) erinnert dieser Band mit ausgewählten Zitaten an den »mächtigsten Idealisten und rührendsten Märtyrer in der neuen Kunst, ... der aus übergroßer Liebe zu den Menschen einsam wurde, der aus übergroßer Vernunft wahnsinnig wurde« (Hermann Hesse).
Ergänzt werden die Briefzitate durch ein Nachwort mit einem biographischen Abriß, eine Zeittafel sowie eine Literaturliste.
Außerdem liegen im insel taschenbuch vor:
Vincent van Gogh. Briefe an seinen Bruder
. 3 Bände (it 954),
Van Gogh in seinen Briefen
. Mit Abbildungen (it 177)
Die Texte dieses Bandes sind den mehr als zweitausend Seiten der mitunter täglich abgesandten Briefe van Goghs an seinen Bruder Theo entnommen, auf dessen Wohlwollen und finanzielle Hilfe der Künstler im letzten Jahrzehnt seines Lebens so restlos angewiesen war, daß er gleichsam um sein Leben schrieb: In Selbsterforschung und Rechtfertigung zugleich öffnet er sich dem einzig verbliebenen Gesprächspartner über die räumliche Distanz hinweg. Sein Leben verzehrt sich in unerfüllten Beziehungen zu anderen Menschen und in der leidenschaftlichen Hingabe an die Kunst, die ihm anfangs gar nicht Selbstzweck, sondern ein Mittel zum Überleben gewesen war.
Wie von selbst verdichtet sich die Auswahl der Gedanken zu einer Eigencharakterisierung des Künstlers, der einzelgängerisch und weitgehend autodidaktisch dem Gängigen und Gefälligen absagte und der festen, von religiöser Herkunft geprägten Überzeugung war, daß etwas schwer sein muß, wenn es gut werden soll.
Ergänzt werden die Briefzitate durch ein Nachwort mit einem biographischen Abriß, eine Zeittafel sowie eine Literaturliste.