Die lakonisch erzählte Geschichte einer klassischen Dreiecksbeziehung: Liebe, Leidenschaft, Verzweiflung, Eifersucht - und am Ende ein tödlicher Schuß.
Eine Frau hat ihren Mann ermordet. Dann erzählt sie, wie es dazu kam, kommen mußte: vom langsamen Entstehen und vom Verschwinden ihrer Liebe zu Alberto, der eine andere, die verheiratete Giovanna, zu lieben vorgibt.
Natalia Ginzburg schreibt über die Gefühle der Ehefrau und die Liebesunfähigkeit des Mannes; aber vor allem über drei verschiedene Frauen: die gelangweilte Ehefrau Giovanna, die lockere, "emanzipierte" Cousine Francesca und die Berichtende selbst, eine verträumte, abwartende und scheinbar passive Frau - die doch die einzige ist, die handelt.
Mit diesem von Italo Calvino enthusiastisch begrüßten Roman erlebte Natalia Ginzburg ihren literarischen Durchbruch.
Pressestimmen:
"Intensiver, bedingungsloser und konsequenter hat Natalia Ginzburg ihr Lebensthema der seelischen Isolation des modernen Menschen nie mehr ausgeführt."
Michael Köhler, Süddeutsche Zeitung