Für sein druckgrafisches Werk ist der Künstler ebenso bekannt wie für seine Ölgemälde und Aquarelle. Martin Ziegelmüller (geboren 1935) thematisiert mit seinen apokalyptischen, zuweilen witzigen Bildern das Verhältnis von Mensch und Natur, und viele seiner Grotesken erinnern an Bosch, Grünewald, Goya oder Ensor.
Diese reich illustrierte Monografie präsentiert nun die beiden radierten Zyklen
Rauch der Hexenfeuer
(1990-1996) und
Teilchenbeschleuniger
(2013) vollständig. Im ersten Bilderzyklus wimmelt es von Richtern, echten wie unechten Hexen. Schwarze, wilde Bilder mit gewaltigen Unwettern wechseln sich ab mit stillen, fast lyrischen, in denen unheimliche Mondnächte, verzauberte Landschaften Thema sind.
Teilchenbeschleuniger
(2013) dagegen geht den Fragen nach Raum und Zeit nach, nimmt physikalische Theorien und die Digitalisierung auf. Das ganze Weltbild ist hier in rasend rotierende Teilchen aufgelöst. Was Schwarz alles möglich macht - Ziegelmüller führt es vor Augen.
Erscheint zur Ausstellung «Martin Ziegelmüller» im CentrePasquArt Kunsthaus, Biel/Bienne.
Martin Ziegelmüller (geboren 1935) ist für sein druckgrafisches Werk ebenso bekannt wie für seine Ölgemälde und Aquarelle. Seine apokalyptischen, zuweilen witzigen Visionen des Verhältnisses zwischen Mensch und Natur und seine grotesken Drohbilder und Prophezeiungen erinnern an Bosch, Grünewald, Goya oder Ensor.
In Ziegelmüllers Zyklus Rauch der Hexenfeuer (Radierungen 1990-1996) wimmelt es von Richtern und echten wie unechten Hexen, er zeigt aber auch gewaltige Unwetter, unheimliche Mondnächte und verzauberte Landschaften. Schwarze, wilde Bilder wechseln sich ab mit stillen, fast lyrischen. Teilchenbeschleuniger aus dem Jahr 2013 dagegen geht den Fragen nach Raum und Zeit nach, physikalischen Theorien, der Digitalisierung, der Beschleunigung. Das ganze Weltbild ist hier in rasendrotierende Teilchen aufgelöst. Diese neue, reich illustrierte Monografie präsentiert die beiden Bilderzyklen erstmals vollständig.