Das etablierte Lehrbuch zur psychiatrischen Pflege vermittelt fundiertes und praxisnahes Fachwissen für die professionelle Begleitung von Menschen mit psychischen Erkrankungen.
Die vollständig überarbeitete 4. Auflage vereint die Expertise eines über 70-köpfigen Autor*innenteams aus Deutschland und der Schweiz.
Behandelt werden die Grundlagen psychiatrischer Pflege, pflegetheoretische Konzepte, Recovery, Gesundheit und Krankheit, soziale Inklusion sowie ethische und historische Aspekte. Darüber hinaus erläutert das Werk die Rahmenbedingungen zu Forschung, Recht, Qualitätsmanagement, Versorgung und interprofessioneller Zusammenarbeit.
Ausführlich dargestellt werden die zentralen Werkzeuge der psychiatrischen Pflege:
Pflegebeziehung, professionelle Interaktion und Pflegeprozess. Praxisrelevante Kompetenzen wie Angehörigenarbeit, Beratung, Gesprächsführung, Krisenintervention, Ressourcenorientierung, Symptommanagement und Milieugestaltung werden systematisch beschrieben. Mehr als 40 Pflegekonzepte von Aggression, Angst und Autonomie bis zu Trauma, Suizidalität, Stimmenhören und Sucht bieten wertvolle Orientierung für die pflegerische Praxis in unterschiedlichen psychiatrischen Handlungsfeldern und Versorgungssettings.
Zielgruppe: Pflegefachpersonen, Studierende der Pflegewissenschaft, Auszubildende, Lehrende sowie Fachpersonen der psychiatrischen Versorgung.
Das erfolgreiche Lehrbuch des deutsch-schweizerischen Herausgeberteams stellt pflege- und klientenorientiert die Grundlagen, Rahmenbedingungen, Werkzeuge, Fertigkeiten, Pflegekonzepte und spezifischen Settings psychiatrischer Pflege dar. Die vierte Auflage wurde umfassend aktualisiert und erweitert. Verständlich werden Phänomene und Lebensherausforderungen, denen Pflegefachpersonen in psychiatrischen Handlungsfeldern begegnen, erläutert und pflegeprozessorientiert beschrieben. Das erfahrene über 70-köpfige Autor_innenteam
- beschreibt im Grundlagenteil die Pflegeauffassung, pflegetheoretische Fundamente, Merkmale von Gesundheit, Krankheit und Recovery, Elemente sozialer Inklusion sowie pflegeethisches und geschichtliches Basiswissen
- fasst die Rahmenbedingungen psychiatrischer Pflege bezüglich Forschung, Profession, Recht, Versorgung, Qualitätsmanagement und Teamarbeit zusammen
- erklärt detailliert die beiden Werkzeuge psychiatrischer Pflege der Pflegebeziehung und Interaktion sowie den Pflegeprozess
- benennt zentrale Fertigkeiten der psychiatrischen Pflege von Angehörigenarbeit und Achtsamkeit über Beratung, Gruppenarbeit und Gesprächsführung, bis hin zu Hausbesuchen, Krisenintervention, Milieugestaltung, Personen-, Ressourcenorientierung, Symptommanagement und Zwangsmaßnahmen
- beschreibt von A-Z über 40 wesentliche Konzepte der psychiatrischen Pflege, wie z.?B. Aggression, Angst, Autonomie, Bewältigung, Einsamkeit, Emotionsregulierung, Essstörungen, Hoffnung, Humor, Kommunikation, Langeweile, Machtlosigkeit, Manipulation und Migrationserfahrung
- veranschaulicht die Bausteine und Pflegeprozesselemente der Konzepte Scham, Schlaf, Schmerz, Selbstverletzung und -vernachlässigung sowie Sexualität, Spiritualität, Stigmatisierung, Stimmenhören und Sucht, Suizidalität, Trauer und Trauma bis hin zu Unruhe, Vertrauen, Verwirrtheit und Zeiterleben
- erläutert die Besonderheiten von Settings im ambulanten und stationären, akuten und Langzeitbereich, der Kinder- und Jugendpsychiatrie, Suchthilfe, stationären Psychotherapie und der forensischen Psychiatrie.
"Die HerausgeberInnen dieses Lehrbuchs ... haben ein wahrhaft phänomenales Werk geschaffen. Es ist offensichtlich, dass hier Experten zugange waren. ... Ich habe nur ein Problem mit dem Buch: es ist schwer aus der Hand zu legen."
Prof. Dr. Ruth Schröck