Melanie Mühl fragt, wo eine der entscheidenden Fähigkeiten der Gegenwart geblieben ist: das Mitgefühl, das mehr ist als Empathie. Denn wer wirklich mitfühlt, lässt auch Taten folgen. Ein inspirierendes und hochaktuelles Buch über die Grundlagen unseres Zusammenlebens, das die wichtige Frage stellt: Können wir Mitgefühl tatsächlich lernen? Der Populismus blüht. Das gesellschaftliche Klima ist rau. In einer Zeit, in der Rassismus wieder hoffähig scheint, reicht es nicht mehr, nur empathisch zu sein. Mühls Buch ist ein überzeugendes Plädoyer für das aktive Mitfühlen - eine Fähigkeit, mit der wir den Riss, der durch unsere Gesellschaft geht, vielleicht wieder kitten können.
"Denn eines sei klar: "Wer sich verschließt, der wird auch sich selbst nie kennenlernen." Aus Mühls verständlich geschriebener Bestandsaufnahme und Analyse wird deshalb am Ende auch ein dringliches Plädoyer" Ulrich Rüdenauer, MDR Kultur, 21.11.18