Die verletzte weibliche Seele
Nach zwanzigja?hriger Ehe steht Blanche Vernon allein da. Ihr Mann Bertie hat sie fu?r eine Ju?ngere verlassen. Blanche glaubt, dass Bertie ironischerweise gerade deswegen gegangen ist, weil sie es ihm zu leicht gemacht hat. Ihre Umgebung sieht das ein wenig anders. Ist Blanche nicht vielmehr eine exzentrische Person, deren ausgefallene Gespra?chsthemen und u?bersteigertes Interesse an Romanfiguren fu?r andere eher anstrengend sind? Wa?hrend Blanche sich die Zeit zuna?chst mit Museumsbesuchen und der Aufrechterhaltung ihres perfekten a?ußeren Erscheinungsbilds vertreibt, gera?t sie zunehmend in den Bann einer jungen Frau und eines vierja?hrigen Ma?dchens, von denen sie annimmt, dass sie ihrer Hilfe bedu?rfen. Doch je na?her sie der chaotischen Familie kommt, desto unklarer wird, wer eigentlich wen instrumentalisiert und ob Blanche andere a?hnlich schlecht einzuscha?tzen vermag wie sich selbst ...
»BROOKNERS STIL IST EXQUISIT, JEDER SATZ EINE FREUDE.«
The Observer
Blanche Vernons Leben gerät aus den Fugen, als ihr Mann sie nach zwanzig Jahren Ehe für eine Jüngere verlässt. Sie versucht sich abzulenken mit Museumsbesuchen und einem strikt geregelten Tagesablauf. Doch den bringt eine neue Bekanntschaft ins Wanken: eine egozentrische junge Frau mit einem zweifelhaften Liebesleben. Fasziniert von dieser so unkonventionellen neuen Freundin und dem dreijährigen Mädchen, das sich in deren Obhut befindet, lässt sich Blanche mehr und mehr manipulieren ...
»Ein Meisterwerk der feinen, ironischen Zwischentöne.«
Brigitte
über
Hotel du Lac
»Brookner hat ein herausragendes psychologisches Gespür für die verletzte weibliche Seele.«
The New York Times
Autorin ausgezeichnet mit dem Booker Prize
Die geniale Variation eines Brookner-Themas ... äußerst subtil und voller Einfallsreichtum.