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Terror und Roman (Hennigfeld, Ursula)
Terror und Roman
Untertitel 9/11-Diskurse in Frankreich und Spanien
Autor Hennigfeld, Ursula
Verlag Universitätsvlg. Winter
Sprache Deutsch
Einband Fester Einband
Erscheinungsjahr 2021
Seiten 207 S.
Artikelnummer 36764794
ISBN 978-3-8253-4858-8
Auflage 1. A.
Reihe Studia Romanica
Reihenbandnummer 229
CHF 57.50
Zusammenfassung
Der 11. September 2001 gilt als weltverändernde Zäsur und transnationales Medienereignis. Selten ist jedoch ernsthaft überprüft worden, ob die These von der globalen Zäsur auch für unsere europäischen Nachbarn gilt. Hier setzt die Studie an und untersucht die Rezeption des "Onze Septembre" bzw. "11-S" in Frankreich und Spanien. Neben einer Begriffsschärfung und historischen Perspektivierung von 'Terror' und 'Terrorismus' stellt die Arbeit zentrale Thesen französischer und spanischer Wissenschaftler*innen aus Geschichte, Philosophie, Politik- und Medienwissenschaft vor. Französische und spanische Romane über "9/11" und die Madrider Zuganschläge im Jahr 2004 werden umfassend systematisch analysiert. Wie sich die Romane einem Ereignis nähern, dass sich auf den ersten Blick der Interpretation und Sinnstiftung entzieht, wird anhand von narrativen Mustern, Mythen und Metaphern nachvollzogen. Dabei geht es auch um die Frage, welche Rolle fiktionaler Literatur angesichts von globalem Terrorismus zukommt und wie globale Ereignisse mit nationalen Erinnerungsdiskursen verknüpft werden.