Im zweiten und kürzeren Teil des Buchs blickt Helga Witkowski zurück auf ihre wunderbare Zeit bei der Majolika Karlsruhe und schreibt auch über die bereichernden Begegnungen mit vielen Künstlerinnen und Künstlern. Die Keramikkunst faszinierte sie von Anfang an, wissbegierig lernte sie nach Feierabend alle Abläufe genau kennen. Nach einigen Jahren als Mitarbeiterin der Abteilung Kunst am Bau übernahm sie deren Leitung, bis sie 1983 zum Vorstand der Majolika berufen wurde. Es waren sehr arbeitsintensive, aber auch sehr erfolgreiche Jahre, wie sie selbst sagt. Mit ihren Erinnerungen setzt sie nicht nur diesem 'kleinen, aber feinen Unternehmen' - so der frühere Minister Gerhard Mayer-Vorfelder - ein Denkmal, sondern auch den vielen Künstlerinnen und Künstlern, die dort gearbeitet haben.