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Éric Baret, der seit den 1970er Jahren Jean Kleins Lehrtätigkeit begleitet, teilt seine Erkenntnisse zur nichtdualistischen Tradition des kaschmirischen Shivaismus in informellen Treffen. In Interviews (Fragen und Antworten) ruft er seine Zuhörer unermüdlich zur ruhigen und geduldigen Beobachtung ihrer Emotionen, zum Lauschen, auf. Die daraus resultierende verwirrende, aber befreiende Erkenntnis, dass der Ursprung unserer Ängste und unseres Leidens imaginär ist, führt uns dazu, unseren Anspruch auf ständiges Wissen und Wollen aufzugeben.
In Praxisseminaren bietet der kaschmirische tantrische Shivaismus einen außergewöhnlichen Zugang zu Körper und Atem. Alles ist Transparenz, Leichtigkeit, Freiheit. Weit entfernt vom körperlichen Voluntarismus, der im Westen Yoga genannt wird, gewinnen die asanas und Pranayamas, erforscht in der anschaulichsten Leere, ihre ursprüngliche Kreativität zurück. Weder Exotik noch Ablenkung ... die Kraft dieser Vision offenbart sich grenzenlos: Alle Aspekte unserer Existenz werden von ihr durchdrungen, von der Annäherung an Schönheit bis hin zur Sexualität, von der Ernährung bis hin zur Erforschung des feinstofflichen Körpers. Anfänger willkommen! Man muss kein eingefleischter Yogi sein, um die Feinheiten dieser uralten Lebenskunst zu entdecken, die den Körper als Stütze für spirituelle Verwirklichung nutzt. Hier gilt: keine Ideologie.
Weder religiöser Glaube noch metaphysische Debatten. Auch kein psychologischer Ansatz, der stets dazu tendiert, das Gefühlte zu verändern.
Eher ein sensorischer Ansatz: sich dem zu stellen, was wir fühlen, so wie wir es fühlen, ohne Verlust. Diese Treffen richten sich daher nicht nur an diejenigen, die Yoga praktizieren, um besser zu schlafen oder sich zu entspannen, sondern an diejenigen, die es mit einer intelligenten Sensibilität leben möchten, die offen für Geheimnisse ist und bei denen das Gefühl einer Freiheit mitschwingt, die sie lange geahnt, aber immer abgelehnt haben. Quelle: zerogravity.com
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