Zwischen den Zeiten
Bozen 1969: Die rebellische Dori hat genug von strengen Regeln und elterlicher Kälte und nimmt Reißaus. Im Wald begegnet sie ihrem zukünftigen Ich: Die gealterte Dorothea, die gerade um ihre langjährige Partnerin trauert, sieht sich mit der verwehten Jugend konfrontiert. Erinnerungen, Träume und unerledigte Versprechen kreuzen sich zwischen Schulbänken, verbotenen Zigaretten und verpassten Chancen. Nüchtern und doch voller Wärme verwebt Andergassen die Lebenswege ihrer Figuren. Da sind der altmodische und kauzige Professor Franz, kompromisslose Eltern, ein Hund namens Baffo - und über allem ein Hauch von magischem Realismus.