Finnland, 2060. Die Natur schlägt zurück. Aus Rache für seine Ausbeutung drängt der Wald die Menschen in kleine Städtegemeinschaften. Eine davon ist Turku, wo die junge Edla miterlebt, wie ein totalitärer Überwachungsstaat entsteht und am eigenen Leib die Konsequenzen zu spüren bekommt. Nur ein Teil der Bevölkerung darf innerhalb der schützenden Stadtmauern wohnen, um nicht von der hoch ansteckenden Waldkrankheit befallen zu werden. Die Menschen werden in Sicherheitsklassen eingeteilt, und der Staat kontrolliert, wer Kinder bekommen darf.
2084, zwei Jahrzehnte später, wird der Wohnraum immer knapper. Ingrid tritt nach dem Tod ihrer Mutter in deren Fußstapfen und wird Teil einer Forschungsexpedition, welche die Lebensbedingungen außerhalb der Stadt untersuchen soll. Doch der Wald ist immer noch zornig, und auch in der Gruppe sprießt bald der Keim der Zwietracht. Ingrid verliert das Gefühl für Zeit und Raum, der Wald scheint seine eigenen Pläne zu verfolgen. Was, wenn in der Wildnis mehr als eine Realität existiert? Nach und nach wird deutlich, wie die Schicksale der beiden Frauen miteinander verwoben sind.