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Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat (Thoreau, Henry David)
Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat
Untertitel Gewissensfreiheit, Steuerverweigerung und ziviler Widerstand gegen staatliche Ungerechtigkeit
Autor Thoreau, Henry David
Verlag Copycat
Sprache Deutsch
Einband Kartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr 2025
Seiten 24 S.
Artikelnummer 52249556
ISBN 978-80-283-9167-6
CHF 10.50
Zusammenfassung

Henry David Thoreaus Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat ist ein klassischer Essay der politischen Literatur, entstanden aus der konkreten Weigerung, Steuern für einen Staat zu zahlen, der Sklaverei duldet und Krieg gegen Mexiko führt. In präziser, aphoristischer Prosa verbindet Thoreau moralphilosophische Argumentation, republikanische Skepsis gegenüber Macht und transzendentalistische Gewissensethik. Der Text begründet zivilen Ungehorsam nicht als bloße Auflehnung, sondern als verantwortliche Pflicht des Individuums gegenüber einer ungerechten Ordnung. Thoreau, 1817 in Concord, Massachusetts, geboren, war Schriftsteller, Naturbeobachter, Lehrer und enger Weggefährte Ralph Waldo Emersons. Seine Erfahrungen in der amerikanischen Reformkultur, seine Kritik an Materialismus und staatlicher Gewalt sowie sein Aufenthalt am Walden Pond prägten ein Denken, das Einfachheit, Selbstprüfung und moralische Autonomie ins Zentrum stellte. Die Haft wegen Steuerverweigerung wurde zum Anlass, persönliche Konsequenz in politische Theorie zu überführen. Dieses Buch empfiehlt sich allen Leserinnen und Lesern, die die Grundlagen moderner Gewissenspolitik verstehen wollen. Es ist knapp, doch von außerordentlicher Wirkungsgeschichte: Gandhi, Martin Luther King Jr. und zahlreiche Bürgerrechtsbewegungen haben daraus Impulse geschöpft. Thoreaus Essay bleibt eine anspruchsvolle Einladung, Legalität und Gerechtigkeit nicht vorschnell gleichzusetzen.