Die Sprechführer der Kauderwelsch-Reihe orientieren sich am typischen Reisealltag
und vermitteln auf anregende Weise das nötige Rüstzeug, um ohne lästige
Büffelei möglichst schnell mit dem Sprechen beginnen zu können, wenn auch
vielleicht nicht immer druckreif. Besonders hilfreich ist hierbei die Wort-für-Wort-übersetzung,
die es ermöglicht, mit einem Blick die Struktur und "Denkweise" der jeweiligen
Sprache zu durchschauen. Venezuela ist erst vor einigen Jahren für ein
breiteres Publikum als Urlaubsziel und Reiseland entdeckt worden. Touristisch
erschlossen sind aber bis heute nur einige wenige Städte und Regionen vornehmlich
an der Karibikküste. Das hat unter anderem auch zur Konsequenz, daß man,
von ganz wenigen Orten abgesehen, in denen man Englisch oder Deutsch spricht,
zumindest über einige Spanischkenntnisse verfügen muß, um zurechtzukommen.
Das gilt natürlich in erster Linie für Globetrotter, die sich ihren individuellen
Weg suchen, aber auch Gruppenreisende werden schnell merken, daß sie von
der einheimischen Bevölkerung ganz anders angenommen werden, wenn sie sich
um die Landessprache bemühen. Je mehr man von ihr versteht, desto besser
wird man das Land kennenlernen, desto häufiger werden sich Kontakte herstellen
und um so eher werden eigene Erfahrungen möglich, die jenseits vorgefertigter
Klischees liegen.